Medizinische Versorgung im Fokus: Kommunale Lösungen mit Strahlkraft
Im ersten Themenblock wurde auf die herausfordernde Lage der medizinischen Versorgung in den Kommunen geblickt – und wie Dorf- und Regionalentwicklung darauf Einfluss nehmen kann. Genau hier setzte das Austauschforum an: Vorgestellt wurden Lösungsansätze aus der „Praxis“ – etwa einer Hebammenpraxis im Lahn-Dill-Kreis, einer Arztpraxis im Landkreis Hersfeld-Rotenburg oder einer Landarztpraxis im Landkreis Limburg-Weilburg. Es wurde nochmals klar: Kommunen müssen sich intensiv einbringen, etwa durch Raumangebote oder als Projektträger, um die medizinische Versorgung vor Ort langfristig zu sichern. Und die Beispiele zeigten: DE/RE schafft Lösungen.
Medizinische Versorgung im Fokus: Kommunale Lösungen mit Strahlkraft
Im ersten Themenblock wurde auf die herausfordernde Lage der medizinischen Versorgung in den Kommunen geblickt – und wie Dorf- und Regionalentwicklung darauf Einfluss nehmen kann. Genau hier setzte das Austauschforum an: Vorgestellt wurden Lösungsansätze aus der „Praxis“ – etwa einer Hebammenpraxis im Lahn-Dill-Kreis, einer Arztpraxis im Landkreis Hersfeld-Rotenburg oder einer Landarztpraxis im Landkreis Limburg-Weilburg. Es wurde nochmals klar: Kommunen müssen sich intensiv einbringen, etwa durch Raumangebote oder als Projektträger, um die medizinische Versorgung vor Ort langfristig zu sichern. Und die Beispiele zeigten: DE/RE schafft Lösungen.
Praxisnahe Einblicke zur Haushaltsplanung und Fallstricken
Marion Sander, Bürgermeisterin aus Greifenstein, teilte ihr Wissen zur kommunalen Haushaltsplanung – von der Entstehung eines Haushalts bis zu Risiken bei Projektumsetzungen. Die Teilnehmenden erhielten praxiserprobte Tipps, um Förderprojekte rechtssicher und effizient umzusetzen. Ein Sketch lockerte das ernste Thema auf.
Jugendbeteiligung gestalten: Masterarbeit als Impulsgeber
Artur Dick vom Regionalmanagement Knüll präsentierte seine Masterarbeit zu Jugendlichen als Akteurinnen und Akteuren in LEADER-Regionen. In Kleingruppen diskutierten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer Erfolgsfaktoren und Hürden, die die Beteiligung von Jugendlichen bei Projekten beeinflussen und wie Jugendliche als Gestalterinnen und Gestalter auch ihrer ländlichen Räume besser beteiligt werden können.
Hessische Projektvielfalt: Inspiration durch konkrete Beispiele
Ein wiederkehrendes Element des Austauschforum kam auch dieses Mal nicht zu kurz: die Bandbreite geförderter Projekte sichtbar zu machen und damit Inspiration und Mut für eigene Vorhaben zu wecken. Vorgestellt wurden wieder innovative und klassische Ansätze aus der Praxis der DE/RE: von der Barrierefreiheit im Rathaus über soziale Projekte wie „ADHS-na und!?“ (Odenwaldkreis) bis hin zu wirtschaftlichen Impulsen wie der „Nouvabrik“ im Landkreis Marburg-Biedenkopf oder der Filmförderung für Innenentwicklung im Main-Kinzig-Kreis.
Am zweiten Tag folgten weitere Beispiele, darunter Bioökonomie-Projekte aus dem Schwalm-Eder-Kreis, der Wiederaufbau eines Dreiseitenhofs im Vogelsbergkreis oder die Sanierung der Schneeburg im Kreis Bergstraße. Besonders hervorzuheben war aber auch dieses Mal die Erkenntnis, dass alle von den Erfahrungen anderer lernen können – sei es bei der Umsetzung, Finanzierung oder Vernetzung.
Austausch als Schlüssel
Abgerundet wurde das Programm durch ein lockeres Abendprogramm mit einem gemeinsamen Spaziergang zum LEADER-geförderten Projekt vor Ort – der „Alten Schule – und geselligem Beisammensein. Das Austauschforum DE/RE zeigte erneut, wie wichtig und wertvoll der gemeinsame Austausch für die eigne Arbeit ist. Organisiert wurde das Austauschforum DE/RE von Gitta Schnaut (Akademie für den ländlichen Raum Hessen) mit den Mitgliedern des gleichnamigen Arbeitskreises, bestehend aus:
- Claudia Kühn, Landkreis Limburg-Weilburg
- Johannes Michel, Main-Kinzig-Kreis
- Brigitte Lachnit, Odenwaldkreis