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Fachwerk prägt das Bild hessischer Dörfer und steht für eine traditionelle, nachhaltige Bauweise. Doch wie werden Fachwerkgebäude energetisch sinnvoll saniert, ohne ihre Authentizität zu verlieren? Und welche Sanierungsmöglichkeiten und No-Gos gibt es? Diesen Fragen sind wir auf dem Fachtag Fachwerksanierung ganz praktisch nachgegangen.

Fachwerk verstehen, erhalten und zukunftsfähig gestalten

Gemeinsam mit dem Freilichtmuseum Hessenpark und der Hochschule RheinMain ging es beim Fachtag Fachwerksanierung darum, Fachwissen zu vertiefen, Praxisbeispiele zu erleben und innovative Lösungen für die Sanierung historischer Fachwerkgebäude zu diskutieren. Dazu kamen 40 Fachleute aus den Bereichen Dorf- und Regionalentwicklung und aus Architekturbüros im Hessenpark zusammen.

Ein Tag voller Praxis, Forschung und Austausch

Nach der Begrüßung durch Gitta Schnaut von der Akademie und Dr. Ulrike Sbresny (wissenschaftliche Leiterin des Freilichtmuseums Hessenpark) legten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer gleich zu Beginn selbst Hand an: In der Scheune aus Hadamar bauten sie in Kleingruppen ein Fachwerkmodell zusammen.

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Bei den darauffolgenden Führungen standen mehrere Aspekte im Fokus: Peter Darge (Zimmermann, Bauingenieur und Statiker im Hessenpark) zeigte Schäden am „Haus aus Ostheim“ auf und erklärte, wie durch Holzaustausch, Rekonstruktion und verbesserten Wasserabfluss die Tragfähigkeit des Fachwerks wiederhergestellt werden konnte.

Zusammen mit Mike Vagt (Restaurator und Malermeister) demonstrierten sie am „Haus aus Radheim“, wie zeitgemäßes Wohnen und Sanieren im Fachwerkhaus funktionieren kann. An den offenen Bauteilen erläuterten die Experten die Konstruktion von Wänden, Decken und Böden sowie die korrekte Schichtung von Dämmmaterialien und das Verputzen.

Bei den darauffolgenden Führungen standen mehrere Aspekte im Fokus: Peter Darge (Zimmermann, Bauingenieur und Statiker im Hessenpark) zeigte Schäden am „Haus aus Ostheim“ auf und erklärte, wie durch Holzaustausch, Rekonstruktion und verbesserten Wasserabfluss die Tragfähigkeit des Fachwerks wiederhergestellt werden konnte.

Zusammen mit Mike Vagt (Restaurator und Malermeister) demonstrierten sie am „Haus aus Radheim“, wie zeitgemäßes Wohnen und Sanieren im Fachwerkhaus funktionieren kann. An den offenen Bauteilen erläuterten die Experten die Konstruktion von Wänden, Decken und Böden sowie die korrekte Schichtung von Dämmmaterialien und das Verputzen.

Forschungsprojekt „Fachwerk 2.0“: Innovative Dämmsysteme

Ulrich Arnold von der Hochschule RheinMain stellte das Forschungsprojekt „Fachwerk 2.0“ vor. In drei Versuchsgebäuden im Hessenpark werden seit den 1990er-Jahren immer wieder neue innovative Innendämmsysteme getestet – mit dem Ziel, energieeffiziente und nachhaltige Dämmstoffe zu erproben: ohne Verlust der historischen Substanz.

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Foto: ALR Hessen
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Foto: ALR Hessen

Fachwerk ist Baukultur und Zukunft zugleich

Der Fachtag vermittelte eindrucksvoll, welch prägende Rollen Fachwerkgebäude in Hessens Dörfern spielen und zeigte zudem auf, wie zukunftsfähig die Baukultur des Fachwerks ist – insbesondere wegen der beim Bau verwendeten ressourcenschonenden Materialien.

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