Welche Bauweisen sind typisch für die ländlichen Räume Hessens? Wie lassen sich Bestandsgebäude sinnvoll weiterentwickeln? Und worauf ist bei Genehmigungen, Sanierungen und dem Denkmalschutz zu achten? Bereits zum dritten Mal lud der Arbeitskreis Ländliches Bauen Mitarbeitende aus den Fachdiensten "Dorf- und Regionalentwicklung" der hessischen Kreisverwaltungen zur gleichnamigen Fortbildung ein.
Zwischen Baukultur und Alltagspraxis
Im Mittelpunkt der Grundlagen-Fortbildung standen die Besonderheiten regionaltypischer Baukultur und der Umgang mit ortsbildprägenden Gebäuden. Dabei ging es nicht nur um historische Bauformen und Theorie. Immer wieder gab es Raum, um auch ganz praktische Fragen aus dem Arbeitsalltag zu besprechen. Das Programm bot einen kompakten und zugleich vielseitigen Überblick. Behandelt wurden unter anderem die Entwicklung der Baukultur in Hessen, Grundlagen der Siedlungsgeschichte sowie Hof- und Bauformen mit Schwerpunkt auf Fachwerk und Gebäuden vor 1950. Auch der Aufbau eines Fachwerkhauses mit seinen Begriffen, Bauabläufe und die verschiedenen Baustoffe standen auf dem Plan.
Zwischen Baukultur und Alltagspraxis
Im Mittelpunkt der Grundlagen-Fortbildung standen die Besonderheiten regionaltypischer Baukultur und der Umgang mit ortsbildprägenden Gebäuden. Dabei ging es nicht nur um historische Bauformen und Theorie. Immer wieder gab es Raum, um auch ganz praktische Fragen aus dem Arbeitsalltag zu besprechen. Das Programm bot einen kompakten und zugleich vielseitigen Überblick. Behandelt wurden unter anderem die Entwicklung der Baukultur in Hessen, Grundlagen der Siedlungsgeschichte sowie Hof- und Bauformen mit Schwerpunkt auf Fachwerk und Gebäuden vor 1950. Auch der Aufbau eines Fachwerkhauses mit seinen Begriffen, Bauabläufe und die verschiedenen Baustoffe standen auf dem Plan.
Vorschriften und Kosten im Blick behalten
Ein weiterer Schwerpunkt lag auf den rechtlichen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen, die für die Mitarbeitenden in den hessischen Kreisverwaltungen zentrale Rollen spielen. Dazu gehörten das Baugenehmigungsverfahren, der Denkmalschutz, Baukosten nach DIN 276, die HOAI sowie die Einordnung von Kostenschätzungen und Vergleichspreisen. Ergänzt wurde dies durch Inhalte zu Klimaschutz, Energieeffizienz, Gebäudeenergiegesetz, Brandschutz und barrierefreiem Bauen.
Zusammen an konkreten Beispielen Lernen
Neben dem Fachprogramm kam auch der Austausch nicht zu kurz. Die Fortbildung bot den Teilnehmenden Gelegenheit, Kolleginnen und Kollegen aus anderen hessischen Ämtern kennenzulernen und Erfahrungen miteinander zu teilen. Beim gemeinsamen Abendspaziergang durch den historischen Stadtkern von Grünberg boten sich bereits zahlreiche Möglichkeiten, gemeinsam das Erlernte in der Praxis wiederzuentdecken.