Das Heimatministerium würdigt damit die Leistung engagierter Menschen, die sich für die Sicherung des Kulturgutes und die Stärkung der regionalen Identität einsetzen. Der Preis erhöht zudem die Sichtbarkeit der Dialekte und möchte die Menschen für die hessische Sprachvielfalt begeistern.
Die Preisverleihung findet jährlich rund um den Internationalen Tag der Muttersprache im Februar statt. Eine fachkundige Jury aus den Bereichen Ehrenamt, Wissenschaft, Kultur und Heimatpflege wählt die Preisträgerinnen und Preisträger aus. Er ist mit insgesamt 8.000 Euro dotiert.
Bis zum 30. September 2026 können Vereine, Initiativen, Institutionen und Einzelpersonen ihre Projekte vorschlagen. Es sind sowohl Vorschläge als auch Selbstbewerbungen möglich.
Kriterien und Bewerbungsverfahren
Ausgezeichnet werden Projekte oder Maßnahmen, die mindestens eines der vorgegebenen Kriterien erfüllen:
- Es wird ein sichtbarer und nachhaltiger Beitrag zur Pflege und Sicherung der hessischen Mundart geleistet.
- Die Maßnahme oder das Projekt hat Vorbildcharakter und kann andere zu eigenem Engagement inspirieren und motivieren.
- Die Maßnahme oder das Projekt erreicht unterschiedliche Zielgruppen (Schülerinnen oder Schüler, Rentnerinnen oder Rentner, Zugezogene etc.)
- Bei der Maßnahme oder dem Projekt handelt es sich um einen neuen Ansatz zur Dialektförderung oder -sicherung.
- Mit der Maßnahme oder dem Projekt werden unterschiedliche Aktive (ob von Schulen, Fachverbänden, Vereinen etc.) vernetzt.
Bis zum 30. September 2026 bewerben!
Über unser digitales Formular können Sie sich (bzw. Ihr Projekt) zum Hessischen Mundartpreis bewerben. Sie können aber auch einen Vorschlag einreichen. Bitte wählen Sie im Folgenden aus, ob Sie sich selbst bewerben oder einen Vorschlag einreichen möchten.
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